Sport muss keine Schmerzen bereiten. Laufen ist auch nicht nur dann sinnvoll, wenn man danach völlig kaputt ist.
Wir alle kennen das – man wird nun mal nicht jünger! Der Körper sendet uns tagtäglich Signale seines Zustandes welche wir nicht übergehen sollten. 2 Beine hat man uns zur Fortbewegung mitgegeben die wir auch in unserer Sportlichen Freizeit trainieren sollten, um (nicht nur) sie fit zu halten. Wer daher mit dem Laufen beginnt fordert nicht nur sondern “fördert” auch seinen Körper. Das Immunsystem wird gestärkt – wir werden Gesundheitlich sehr viel stabiler. Anfänger werden schon noch wenigen Trainingseinheiten feststellen das Ihr Ruhepuls sinkt und das Herz ökologischer schlägt und arbeitet. Die Durchblutung wird angeregt, Muskelmasse baut sich auf und das Lungenvolumen vergrößert sich. Kein Hokuspokus also sondern ein Zusammenspiel von Ursache und Wirkung. Das schöne daran – das Alter spielt keine Rolle! Der ein oder andere hat vielleicht noch die Bilder des Toronto Marathon 2011 vor Augen als Fauja Singh mit 100 Jahren als ältester Marathonläufer in die Geschichtsbücher einging. Der größte Todfeind aller ist sicherlich der innere Schweinehund. Ihn gilt es jederzeit zu schlagen. Unterschieden wird hier jedoch in 2 verschiedene. Für Laufanfänger ist es die Überwindung sich Zeit zu nehmen, abzuschalten und mit dem laufen zu beginnen. Die zweite Form des Schweinehundes ist der während des Laufens. Wir sind noch nicht auf Temperatur/Leistungsniveau und müssen erstmal warm werden. Gerade hier kämpft der ein oder andere noch mit Seitenstechen, falscher Atmung oder Kraftlosigkeit. Haben wir jedoch beides Überwunden geht das ganze doch schon merklich von ganz allein. Je länger das Training desto weniger Schweinehund! Kontrolle heißt jetzt das Stichwort. Nicht zu Überpacen, den Puls im effektiven Bereich laufen lassen (zu beginn sprachen wir ja von gewissen Signalen). Nur so kann man gezielt und fördernd trainieren. Hört sich alles Easy an, kann aber zur Herausforderung werden. Wem erstmal schwarz vor Augen wird weiß wovon ich rede. Wenn es sich daher anbietet in einer Gruppe zu laufen oder mit jemanden zu trainieren der euch Tipps geben kann, der sollte darauf eingehen. Es ist einfacher und sicherlich von Vorteil als Anfänger. Man kann jede Menge an Informationen aufsaugen und sich zu nutze machen. Alte Hasen wissen nunmal wie es geht. Wer sich später in Wettkämpfen messen will für den gilt es am Ball zu bleiben! Getreu dem Motto “Lehrjahre sind keine Herrenjahre” sollte hier fleißig trainiert werden – Kontinuität ist der Schlüssel zum Erfolg. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.
Sitzt also nicht einfach nur zuhause rum sondern tut euch was gutes – Bewegung. Es kommt hier nicht auf Schnelligkeit an sondern auf das eigene Wohlbefinden. Laufen macht Spaß! Wer am Wochenende seinen ersten Lauf am frühen Morgen hinter sich hat der fühlt sich einfach nur Top für den restlichen Tag. Das Launenbarometer steigt und das Frühstück hat man sich jetzt redlich verdient!
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